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Die Weihnachtsfeier am Stall

Jahr für Jahr stellt sich in einem Reitverein oder einer lockeren Stallgemeinschaft die gleiche Frage: Was machen wir denn dieses Jahr zur Weihnachtsfeier? Schon wieder Bowling? Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar reiterliche Ideen vor, wie sie die Weihnachtsfeier mit dem gemeinsamen Hobby verbinden können.

 

Ob Reitverein oder lose Stallgemeinschaft, eine Weihnachtsfeier unter Gleichgesinnten mit dem dominierenden Thema „Pferd“ ist immer wieder ein schönes Erlebnis.
Zänkereien aus dem Jahr werden rückblickend ausgewertet, Pläne geschmiedet, was sich nächstes Jahr am Stall alles ändern sollte und sich gegenseitig aufgerechnet, wer wann wo wie viel und wie gut geritten ist. Rivalitäten werden zugunsten der allgemeinen Gesamtstimmung beiseitegelegt und jedes Jahr wieder hat man an diesem Abend das Gefühl, das „alles ganz schön dufte ist.“ So war das zumindest bei uns immer, wenn wir etwas Passendes unternommen haben.
Doch jedes Jahr neue Ideen zu haben, was man alles machen könnte, wird nach einigen Jahren in der gleichen Stallgemeinschaft immer schwieriger.
Bowling und gemeinsame Ausfahrten zu entlegenen Weihnachtsmärkten mit anschließendem „Besäufnis“ (für die Erwachsenen) in einer Gaststätte verlieren schnell ihren Reiz.
Wir haben ein paar Ideen zusammengestellt, die auch ohne Unmengen Glühwein und mit wenig Aufwand viel Spaß machen können:

Die Weihnachtsgeschichte als Sketch

Das Prinzip ist ähnlich dem bekannten Kutschenspiel bei Hochzeiten.
Freiwillige Reiter, die nicht wissen, was sie erwartet, werden an den Ort des Geschehens gebeten.
Der Organisator hat ein Rollenspiel vorbereitet und gegebenenfalls ein paar Kostüme oder Accessoires organisiert.
Hier ist die Kreativität des Organisators gefragt. Die klassische Weihnachtsgeschichte kann zu Pferd schon ganz anders aussehen. Die Hirten müssen nämlich alle Schäfchen (Reiter und ihre Pferde)  in Schach halten und diese können ja auch einmal bocken. Maria und Joseph müssen freilich absitzen, ihr Pferde aber erstmal festhalten – und später dafür sorgen, dass die Pferde nicht das Heu aus der Krippe fressen. Bei jeder Erwähnung müssen die Darsteller eine bestimmte (reiterliche) Aufgabe erledigen – abgestimmt auf die individuellen Fähigkeiten (Formationsreiten für die drei Waisen, Volten für den König, Auf- und Absitzen ohne Sattel für den „davonfliegenden“ Engel). Natürlich darf auch vom Moderator für reichlich Verwirrung gesorgt werden, indem er die Geschichte neuzeitlich interpretiert („Säugling im Stall gefunden – die Polizei ermittelt“) oder gut riechende Leckerlies in den Kulissen versteckt.

Geschicklichkeitsspiele

Auch hier ist Kreativität gefragt. Ein Hindernisparcours für gemischte Teams aus Reitern, Läufern und Hunden sorgt für echtes Mitfiebern. Die Reiter müssen mit ihren Pferden eine raschelnde blaue Plane überwinden, Läufer über den Pferdesprung hüpfen und Hunde dazu bewegt werden, zwei Runden um ein Hindernis herumzulaufen. Etwas im Galopp einsammeln, Wettrennen zwischen Mensch und trabendem Pferd, Cavaletti-Lauf, Wettkehren auf dem Hof und abschließende Strohschlacht – Ideen kommen einem am Besten auf dem Reitplatz und im Stall.
Man kann auch die Reiter gegen die Fußgänger antreten lassen und damit das gesamte Publikum einbeziehen.
Bei allem Spaß sollte natürlich immer zuerst auf das Wohl der Tiere geachtet werden. Auch unsere Pferde freuen sich über Abwechslung, sollten aber nicht verängstigt oder überfordert werden. Die gegenseitige Rücksichtnahme steht also wie immer ganz oben auf der Tagesordnung. Weniger sicheren Reitern dürfen selbstverständlich nur sehr leichte Aufgaben zugeteilt werden, damit sich auch alle Pferde und Menschen beim Spielen wohl fühlen.

Wir wünschen viel Spaß beim Feiern!

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