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Wanderreiten: Im Einklang mit Natur und Pferd

Sich einfach tragen lassen, die Natur genießen, im Freien schlafen, Seite an Seite mit seinem Pferd: Das klingt für viele nach der idealen Auszeit. Dabei ist ganz egal ob der Trip nur wenige Stunden, oder sogar mehrere Tage dauert. Das Wandern zu Pferde ist eine Jahrhunderte alte Tradition und in allen Kulturen bekannt. Umso attraktiver wirkt es auf den modernen Menschen, sich auf seinen vierbeinigen Liebling zu schwingen und die hektische Welt für einige Zeit hinter sich zu lassen. Wie gelingt Ihr Wanderritt?

Sich einfach tragen lassen, die Natur genießen, im Freien schlafen, Seite an Seite mit seinem Pferd: Das klingt für viele nach der idealen Auszeit. Dabei ist ganz egal ob der Trip nur wenige Stunden, oder sogar mehrere Tage dauert. Das Wandern zu Pferde ist eine Jahrhunderte alte Tradition und in allen Kulturen bekannt. Umso attraktiver wirkt es auf den modernen Menschen, sich auf seinen vierbeinigen Liebling zu schwingen und die hektische Welt für einige Zeit hinter sich zu lassen. Wie gelingt Ihr Wanderritt?

Woran Sie im Vorfeld denken müssen

Eine gute Vorbereitung ist das A und O, damit der Ausflug auf dem Pferderücken klappt und noch lange in Erinnerung bleibt. Dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten, denn nicht nur der Mensch, sondern auch das Tier muss auf das Wanderreiten eingestimmt sein.

Am wichtigsten ist natürlich die Route, die Sie nehmen wollen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Sie können vom Stall zum Zielort reiten, einen Rundritt machen, in unbekanntem Gelände oder von einem Startpunkt aus wieder zurück zum Stall reiten. Das ist abhängig davon, wie viel Zeit Sie einplanen und ob Sie die Möglichkeit haben, Ihr Pferd zu einem anderen Standort zu transportieren.

Möchten Sie über mehrere Tage mit Ihrem Pferd wandern, sollten Sie die Übernachtungsmöglichkeiten abklären. Unter freiem Himmel im Zelt zu schlafen ist sicherlich reizvoll, allerdings ist „Wildzelten“ in Deutschland verboten. Außerdem sind Sie so sehr wetterabhängig. Klären Sie also vorher ab, wo sich Zeltplätze befinden und ob es dort eine Unterbringungsmöglichkeit für Ihr Tier gibt. Eine tolle Alternative bieten Wanderreitstationen. Das sind Pensionen, die extra für den Besuch von Reiter und Pferd ausgelegt sind.

Wie Sie Ihr Pferd vorbereiten

Ein Wanderausritt ist nicht nur für den Menschen abenteuerlich, sondern auch für das Pferd. Es muss auch bei unterschiedlichen Außenreizen sicher reagieren. Das verlangt eine enge Mensch-Tier-Beziehung und viel Vertrauen. Damit auch in brenzligen Situationen keine Gefahr für Leib und Leben droht, muss das Pferd besonders ruhig und gelehrig sein. Es sollte problemlos durch schwieriges Gelände geführt werden können und keine Scheu vor Flussläufen, Brücken oder Tunneln haben. Besonders im Straßenverkehr darf es nicht unsicher werden. Außerdem sollte ein Wanderpferd wechselndes Futterangebot vertragen und auch aus ungewohnten Behältnissen fressen.

Vor dem Antritt müssen Sie unbedingt Ihre Ausrüstung überprüfen. Schließlich halten Sie sich lange Zeit im Freien auf - da ist es wichtig, auf jede Eventualität vorbereitet zu sein. Auf einen plötzlichen Regenschauer ebenso, wie auf eine Verletzung des Tieres. Eine Notfallapotheke gehört, wie eine Wanderreittrense und eine Wetterschutzdecke zur grundlegenden Wanderausstattung. In unserem Online Shop finden Sie viele nützliche Utensilien, die das Reisen mit Pferd sicher und unvergesslich machen.

Während des Wanderritts

Sind alle Vorkehrungen getroffen, kann die Wanderung beginnen. Ob Sie in einer kleinen Gruppe unterwegs sind, oder alleine, ist Ihnen überlassen. Je nach Kondition von Mensch und Tier dauert ein Tagesmarsch sechs bis acht Stunden, plus Pausenzeit. Nutzen Sie die Pausen, um Ihrem Pferd Wasser und Futter anzubieten. Oft bedienen sich die Vierbeiner allerdings selbst an Wald- und Wiesenkräutern am Wegesrand. Sie sind eine gelungene Abwechslung auf dem Speiseplan und in den meisten Fällen unbedenklich. Haben Sie trotzdem ein Auge auf Ihren Liebling, denn zwischen Spitzwegerich und Ampfer können giftige Pflanzen wie Hahnenfuß wachsen.

Um sich nicht auf den Wanderwegen zu verirren und plötzlich die Orientierung zu verlieren, sind Wanderkarte und Kompass wichtige Begleiter. Mittlerweile gibt es auch Apps für das Mobiltelefon, sodass man per GPS den eigenen Standort angeben und die Route bequem per Navigationssystem planen kann. Doch auch hier Vorsicht: Es gibt immer noch ein paar „schwarze Flecken“ auf der Landkarte in Sachen Mobilfunkabdeckung. Laden Sie sich also vorher die benötigten Karten zur Sicherheit auf Ihr Handy herunter.

Pferdeliebhaber, die kein eigenes Pferd besitzen, müssen trotzdem nicht auf das Vergnügen des Wanderreitens verzichten. Viele Pferdehöfe bieten Ausflüge mit geschulten Pferden und Begleitung an.

Das Wandern mit Pferd ist eine tolle Möglichkeit, dem Alltag zu entfliehen, die Verbindung zu seinem Tier zu stärken und dabei die Natur zu entdecken. Kann es etwas Schöneres geben? Wir sind uns einig: Nein.

Foto: Dörthe Huth / pixelio.de

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