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Pferderasse des Monats: Shetlandpony

Klein, aber oho – dieser Spruch trifft auf das Shetlandpony als kleinstes und zugleich stärkstes Pony der Welt bestens zu. Sein gutmütiges Wesen trägt zur großen Beliebtheit des Schotten nicht unwesentlich bei.

Klein, aber oho – dieser Spruch trifft auf das Shetlandpony als kleinstes und zugleich stärkstes Pony der Welt bestens zu. Sein gutmütiges Wesen trägt zur großen Beliebtheit des Schotten nicht unwesentlich bei.

Herkunft: Der Name verrät es schon: Das Shetlandpony stammt von den nordöstlich von Schottland gelegenen Shetland-Inseln. In dem rauen Klima der wind- und sturmgepeitschten Inseln gedeihen kaum Bäume und Sträucher. Diesen ungünstigen Verhältnissen passte sich das Pony durch eine geringe Größe und eine zugleich hohe Widerstandskraft an. Die Ursprünge dieser equiden Zwergform reichen weit zurück: Britische Forscher stießen in ganz Nordeuropa auf steinzeitliche Höhlenzeichnungen von kleinen Pferden, die eine deutliche Ähnlichkeit mit den heutigen Exemplaren aufweisen.

Dank seiner kräftigen Statur war das Pony den Farmern und Viehzüchtern der schottischen Insel lange Zeit bei landwirtschaftlichen Arbeiten behilflich. Zu Zeiten der industriellen Entwicklung wurden sie als ausdauernde Grubenpferde eingesetzt. Mitte des 19. Jahrhunderts gefährdeten Einkreuzungen die Originalität dieser kleinen Pferde: Um die Reinzucht dieser Tiere zu erhalten und zu fördern, gründete Lord Londonderry im Jahre 1870 eigene Gestüte. Die meisten Shetlandponys lassen sich heute in ihrer Abstammung auf diesen Ursprung zurückführen.

Exterieur: Die kleine und kompakte Größe gepaart mit einem kräftigen Körperbau ist charakteristisch für das Shetlandpony. Eine starke Halspartie und ein verhältnismäßig großer Kopf mit einer breiten Stirn, großen Nüstern und kleinen Ohren unterstützen dieses Erscheinungsbild. Sein dickes Fell und die besondere Dichte von Schweif, Mähne und Schopf lassen das Tier kalte Tage problemlos überstehen. Das Stockmaß des Ponys soll eine Größe von 107 Zentimetern nicht überschreiten. Farblich ist es jedoch variabel: Alle Farben außer Tigerschecke sind nach den deutschen Zuchtrichtlinien zugelassen.

Interieur: Ein gutmütiges, genügsames Wesen zeichnet das Shetlandpony aus. Seine Intelligenz lässt es ab und an zu ausgeprägtem Eigensinn und Sturheit neigen. Die robusten Tiere erfreuen sich einer hohen Lebenserwartung von bis zu 40 Jahren. Da sie sich langsam entwickeln, sind sie spätreif und sollten nicht zu früh eingeritten werden.

Haltung: Genauso wie alle Equiden ist das Shetlandpony ein soziales Tier. Erst durch den Kontakt zu Artgenossen fühlt es sich wohl in seiner Umgebung. Den Herdenverband sind die Tiere aus der freien Wildbahn gewohnt. Eine feste Rangordnung regelt dort den Umgang untereinander. Andere Tierarten wie Ziegen oder Rinder ersetzen die Gesellschaft von Artgenossen nicht angemessen, denn sie senden andere Signale aus als Pferde.

Neben der Gruppenhaltung bevorzugen Shetlandponys einen offenen Stall mit einem freien Zugang zu angrenzenden Grünflächen. Nach eigenem Willen kann das Pony die Umgebung erkunden und sein Bewegungsbedürfnis und Sozialverhalten frei ausleben. Die Pflanzen auf der Weide sollten nicht zu fett- und proteinreich sein, Raufutter und Mineralienzugabe reichen den anspruchslosen Tieren aus. Täglich intensiver Pflege bedarf das dichte, üppige Fell der kleinen Pferde. Einen Blick auf die Hufe sollte ein Hufschmied alle sechs bis acht Wochen werfen. Zähne und allgemeiner Gesundheitszustand gilt es täglich vom Halter und zweimal jährlich vom Tierarzt zu überprüfen.

Einsatzbereiche: Aufgrund der kräftigen Statur sind Shetlandponys als ausdauernde Zugpferde oder im Zirkus anzutreffen. Ihr genügsames Wesen macht sie zu einem idealen Reitbegleiter für Kinder. Doch nicht jedes Pony dieser Rasse ist passend – einige sind schlicht zu stur für Reitanfänger.

Foto: Regina Kaute / pixelio.de

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