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Die besten Massage-Tipps: Urlaub für Ihr Pferd

Nicht nur den Menschen kann eine gute Massage entspannen und vitalisieren: Mit etwas Gespür für die eigenen Hände lässt sich Gleiches bei Pferden bewirken. Noch dazu stärkt es auf angenehme Weise die Beziehung zwischen Pferd und Halter.

Nicht nur den Menschen kann eine gute Massage entspannen und vitalisieren: Mit etwas Gespür für die eigenen Hände lässt sich Gleiches bei Pferden bewirken. Noch dazu stärkt es auf angenehme Weise die Beziehung zwischen Pferd und Halter.

Ob turniergestresstes Pferd oder Freizeitpartner– von einer guten Massage profitiert jedes Pferd. Mehr Beweglichkeit und Entspannung sind neben einem angeregten Stoffwechsel und einer verbesserten Durchblutung nur einige positive Effekte. Wer die Reaktionen des Tieres im Auge behält und auf den eigenen Körper achtet, bringt zusammen mit Gespür und Feinfühligkeit die wichtigsten Voraussetzungen für eine Pferdemassage mit. Davon hat nicht nur Ihr Pferd etwas, sondern auch Sie selbst: Während einer Massage lernen Sie Ihr Pferd und seine Verhaltensweisen besser kennen und verstehen.

Vielfältige Ursachen für verspannte Muskulatur

Bei verspannten Muskeln lässt sich das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Tieres durch eine Massage verbessern. Die Gründe für Verspannungen sind vielfältig: Zu viel oder falsches Training können dem Pferd zusetzen. Sitzen Sattel oder Zaumzeug nicht richtig, kann sich das Pferd nicht frei bewegen. Auch zu wenig Bewegung, falsche Ernährung oder psychischer Stress tragen zu einer verspannten Muskulatur bei.

Gute Voraussetzungen schaffen

Für eine erfolgreiche Massage gilt es, verschiedene Voraussetzungen zu schaffen. Ein ruhiger Ort ist einer belebten Stallgasse in jedem Fall vorzuziehen. Um die gelöste Atmosphäre nicht zu stören, ist es wichtig, selbst entspannt zu sein und nicht gerade gestresst von der Arbeit zu kommen. Da vorwiegend mit den Händen gearbeitet wird, sollten Schmuck und Uhren abgelegt werden. Zum Massieren können Sie beide Hände verwenden oder eine ruhig auf dem Pferdekörper liegen lassen und, falls nötig, als Abstandshalter einsetzen. Ein Massagestriegel verstärkt den Einsatz der Hände. Mit Massageöl oder -gel gleiten die Hände besser über das Fell. Aber Vorsicht: Gehen Sie damit sparsam um, denn zu viel Öl zieht Staub magisch an und lässt den Sattel rutschen.

Handgriffe richtig einsetzen

Je nach Vorliebe des Pferdes oder Art und Stärke der Verspannungen lassen sich anregende und beruhigende Handgriffe einsetzen. Für Anregung sorgen das Klopfen oder Verschieben von Gewebe mit der flachen Hand sowie Kneifen und Kneten. Beruhigend wirken Streicheleinheiten aller Art mit der flachen Hand, dem Handrücken oder der Faust wie auch das Ziehen mit leicht gewölbter Hand. Grundsätzlich gilt: Stark bemuskelte Partien wie Schulter, Hals und Kruppe kommen mit mehr Druck zurecht, während schwach bemuskelte Teile (Rücken, Beine, Bauch) weniger Druck bedürfen. In den meisten Fällen macht das Pferd durch Gähnen, Kauen oder Absenken des Kopfes deutlich, welche Griffe und welchen Druck es vorzieht.

Die Reihenfolge macht's

Eine gute Massage folgt einer bestimmten Reihenfolge: Zu Beginn gilt es, den Wärmegrad der verschiedenen Körperpartien herauszufinden. Hierzu streichen Sie das Pferd langsam am ganzen Körper ab. Um die Muskeln des Tieres aufzuwärmen, wenden Sie zunächst streichende oder kreisende Bewegungen an. Je nach Muskelpartie bieten sich anschließend anregende Griffe wie Klopfen, Kneifen und Kneten an. Zum Abschluss der Massageeinheit sollte der Druck verringert und die Muskelpartien ruhig und langsam ausgestrichen werden. Vom Kopf beginnend arbeiten Sie sich langsam am Pferd entlang – die andere Seite nicht vergessen.

Eine Massage Ihres Tieres ist besonders dann wirksam, wenn sie regelmäßig durchgeführt wird. Damit lassen sich nicht nur kurzfristige Verspannungen lösen, sondern langfristige Erfolge erzielen – für das Wohlbefinden von Pferd und Halter.

Foto: Esther Leemann  / pixelio.de

Tags: Massage, Tipps
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