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Das richtige Pferdefutter für den Winter

Wenn es draußen dunkel und kalt wird, neigen wir Menschen dazu, uns anders zu ernähren als an den warmen Tagen. Wir essen dann kiloweise Mandarinen für den Vitamin-C-Haushalt, Suppe, damit es uns warm wird und Spekulatius, weil Weihnachten ist. Auch Pferde müssen sich im Winter anders ernähren als im Sommer. Bei ihnen geht es aber nicht um Wärme und Abwehrkräfte, sondern zum Beispiel um Energie und Fellwechsel.

Wenn es draußen dunkel und kalt wird, neigen wir Menschen dazu, uns anders zu ernähren als an den warmen Tagen. Wir essen dann kiloweise Mandarinen für den Vitamin-C-Haushalt, Suppe, damit es uns warm wird und Spekulatius, weil Weihnachten ist. Auch Pferde müssen sich im Winter anders ernähren als im Sommer. Bei ihnen geht es aber nicht um Wärme und Abwehrkräfte, sondern zum Beispiel um Energie und Fellwechsel.

Energie und Öl

Mit den sinkenden Temperaturen steigt der Energiebedarf der Pferde. Gleichzeitig ist der Weideboden oft gefroren oder verschneit, in jedem Fall aber ohne Gras. Was die Pferde auf der Weide nicht an Energie zu sich nehmen können, muss also zugefüttert werden. Vor allem Heu und Stroh bieten sich dafür an, aber auch Kraftfutter sollte je nach Bedarf des Pferdes zugefüttert werden. Dazu eignen sich die klassischen Getreide-Kraftfutter (Hafer, Gerste, Dinkel), aber auch Weizen-Kleie mit Zuckerrüben-Schnitzen ist zu empfehlen. Eine weitere Option ist natürlich lauwarm zu verfütterndes Mash, das sich aus Leinsamenschrot, Weizenkleie, Hafer und ein wenig Salz übrigens auch sehr gut selbst herstellen lässt. Ein hervorragender Energiespender ist zudem pflanzliches Öl, am besten Leinöl. Bis zu 300 ml am Tag können an ein Pferd verfüttert werden. Allerdings sollte dabei die Hafer-Ration etwas reduziert werden. Ein positiver Nebeneffekt: Öl macht das Fell glänzend. Deshalb und wegen der vielen gesunden ungesättigten Fettsäuren empfiehlt es sich deshalb in allen Jahreszeiten, einen Esslöffel Leinöl (oder Raps-, Sonnenblumen- oder Schwarzkümmelöl) zum Futter zu tun.

Mineralstoffe für den Fellwechsel

Pferde wechseln, wie viele Tiere, im Winter ihr Fell. Das Winterfell ist länger, um die wärmende Luftschicht zu vergrößern. Für diesen Fellwechsel sind viele Mineralstoffe nötig. Um die Versorgung mit Spurenelementen wie Zink, Kupfer oder Eisen sicherzustellen, können Karotten, Rote Bete und Äpfel verfüttert werden. Dieses Frischfutter wird das Pferd zwar mögen, kann aber den Bedarf an Vitaminen und Mineralien alleine nicht decken. Etwa zwei Kilo pro Tag sind eine angemessene Menge. Um den Vitamin- und Mineralienhaushalt zu decken, sind Mineralstoffpallets nahezu unerlässlich.

Vorsicht vor Flüchtigkeitsfehlern!

Es mag sehr trivial klingen, aber: Wasser gefriert bei Minusgraden. Da Pferde auch im Winter einen großen Wasserbedarf haben, sollte die Tränke also unbedingt an einem beheizten oder zumindest geschützten Ort stehen. Auch das Futter sollte vor Schnee und Regen geschützt werden und die Futterstelle, wenn sie nicht im Stall ist, mit genügend Heu ausgelegt sein. Bei matschigem Boden besteht sonst Verletzungsgefahr für das Pferd. Unabhängig vom Futter gilt übrigens: Pferde sollten die Möglichkeit haben, sich an die neuen Wetterverhältnisse anzupassen. Das geht am besten, wenn man sie lange an die frische Luft lässt. Dann sind Pferde schon von sich aus gut auf den Winter vorbereitet – das richtige Futter unterstützt diesen Prozess.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Tags: Winter, Futter, Pferde
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